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Textilerzeugung

Die Textilproduktion beruht auf mechanischen Prozessen. Dabei werden die Fasern in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen zu Garnen versponnen und weiter zu Flächen gewebt. Beim Reinigen der Rohfasern werden große Mengen an Chemikalien und Energie eingesetzt. Der Faserstaub kann die Gesundheit der Arbeiterinnen und Arbeiter schädigen.

In der EU zielt die so genannte Richtlinie 96/61/EG auf den Schutz für die Umwelt ab. Diese IVU-Richtline (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) setzt Maßnahmen fest, die Emissionen in Luft, Wasser und Boden regelt und an die die Industrie, so auch die Textilindustrie, einhalten muss. Da sich nicht alle Länder gleich stark dafür machen, führt das zwar zu ungleichen Umweltschutzniveaus. Allerdings kann man sagen, dass wir in der EU durch die verbesserte Technik bei Recycling und Wiederaufarbeitung einen relativ hohen europäischen Standard haben. Weltweit sieht das freilich anders aus: China und Indien gehören aufgrund der Massentextilproduktion zu den industriellen Umweltverschmutzern Nummer eins.