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Organisationen

Es gibt einige Organisationen, die sich für soziale und ökologische Richtlinien bei der Produktion von Textilien einsetzen. Eine kleine Auflistung der weltweit wichtigsten Verbände, die für die Einhaltung diverser Sozial- und Umweltstandards sorgen, findet ihr hier aufgeführt.

PAN: Pestizid-Aktions-Netzwerk e. V.

Dieses Netzwerk umfasst über 600 Teilnehmer aus ber 90 Ländern. Seit Mitte der 1990er Jahre informiert das deutsche Büro über die Gefahren des Pestizideinsatzes im Anbau von Baumwolle und setzt sich für den Anbau und die Nutzung biologisch erzeugter Baumwolle ein. PAN verwaltet einen Arbeitskreis über Biobaumwolle, in dem sich Organisationen, Unternehmen, Verbände und "Junge Wilde" treffen, um sich auszutauschen und möglicherweise zu kooperieren. Ziel ist, das Thema Biobaumwolle noch bekannter zu machen.

FWF: Fair Wear Foundation

Diese niederländische, nicht-profitorientierte Initiative setzt sich für faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie ein. Mit unterschiedlichen Kooperationspartnern arbeitet sie hierfür auf internationaler Ebene zusammen. Grundlage der FWF-Arbeit ist ein definierter Codex, der "Code of Labour Practices", dessen Kriterien sich an den Konvetionen der ILO, der Internationalen Arbeitsorganisation, orientieren. Hersteller, die dem Codex und seiner regelmäßigen Überprüfung zustimmen, können Mitglied der Organisation werden. Zertifiziert wird die Einhaltung von humanen Arbeitsbedingungen entland der textilen Kette. Hier seht ihr, welche Hersteller bei Fair Wear schon dabei sind.

Kampagne für Saubere Kleidung

Die Kampagne für ‚Saubere’ Kleidung (Clean Clothes Campaign = CCC), die 1990 in den Niederlanden gegründet wurde, existiert heute in 12 europäischen Ländern. Die unabhängigen nationalen Plattformen der Kampagne koordinieren sich über das internationale Sekretariat in Amsterdam.

Das Ziel der CCC ist eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der weltweiten Bekleidungs- und Sportartikelindustrie. Hierzu werden Endverbraucher informiert, wird mit Unternehmen verhandelt, werden Organisationen der ArbeiterInnen unterstützt und öffentliche Kampagnen durchgeführt. Das Netzwerk setzt sich aus über 300 Gewerkschaften und NRO, Verbraucherorganisationen, kirchliche Gruppen, Eine-Welt-Läden, Recherche-Institutionen und Frauenrechtsorganisationen zusammen. Es existiert eine enge Kooperation mit Partnerorganisationen in Entwicklungsländern und Ländern im Umbruch.