Mein Name ist Natalie Nadobny. Im September 2010 habe ich in Dortmund mein Studium der Vergleichenden Textilwissenschaft und Psychologie beendet. Seitdem arbeite ich freiberuflich als Texterin.
Als „Textilerin“ betrachte ich es als meine Pflicht und Aufgabe, Klarheit zu schaffen
Die Modewelt hat mich schon immer fasziniert. Nach dem Abitur arbeitete ich bereits im textilen Einzelhandel. Trotzdem habe ich mich bis dahin mit der Nachhaltigkeit in der Modebranche nicht sonderlich auseinandergesetzt. Hauptsache war doch, dass der Pulli nicht all zu teuer war und einfach gut aussah. Über die ökologischen oder sozialen Missstände, die hinter meinem konventionell hergestellten Kleidungsstück standen, habe ich mir keine großen Gedanken gemacht.
Erst als ich einige Seminare zu dem Thema an der Uni belegte wurde mir auch das Ausmaß der Bedeutung von Ökomode klar. Auch wenn seit mehreren Jahren Nachhaltigkeitsthemen in der Textil- und Bekleidungsbranche zunehmend Aufmerksamkeit erfahren, musste ich während der Recherchen für meine Magisterarbeit feststellen, dass viele Informationen falsch und veraltet sind bzw. noch viel korrekte Aufklärung nötig ist. Als „Textilerin“ betrachte ich es nun als meine Pflicht und Aufgabe, Klarheit zu schaffen. Denn zwischen dem Anspruch an die Nachhaltigkeitskonzepte und der Realität, was bis dato geleistet wird, besteht ein noch zu großer Unterschied.
Trotz allem ist der Modesektor auf einem guten Weg. Es freut mich beobachten zu können, wie die Ökomode nicht länger ein Nischendasein fristet und durch eine neue kreative Interpretation, neue Materialien, verbesserte Qualitätsstandards und Gütesiegel, CSR oder neue Konsumententypen ihren Einzug in unser Bewusstsein und immer mehr Kaufläden nimmt.
Ich freue mich, dass ich zusammen mit modeafFAIRe.de meinen Teil zu einer grünen Modewelt beitragen kann. Also liebe Modekonsumenten, hoffentlich lautet das nächste Shoppingmotto: „Grüne Kleider machen Leute“!
Willkommen an Bord, Natalie. Schön, dass du dabei bist!