Nicht Levi`s oder Replay wurde auserwählt, um die Mädchen der ProSieben Sendung „Sommermädchen 2011“ mit knackigen Jeans auszustatten -sondern die Bio-Jeansmarke Sey. So kam es, dass elf junge Frauen im Wettkampf um den Titel in den beiden Sey Jeans Mira und Hazel gegeneinander angetreten sind.
Das bedeutete für die Frankfurterin Selma Yasut zu Beginn, bei den Verantwortlichen der Sendung etwas Pionierarbeit zu leisten. Was heißt Bio-Jeans überhaupt? Wo liegt der Unterschied zu herkömmlicher Mode? Alleinstellungsmerkmale hin oder her: Der umtriebigen Inhaberin des Labels ist es ein echtes Anliegen „die Bio-Jeans aus der Müsliecke zu holen“. Und auf den Erfolg, d
ie Bio-Mode wieder einen Schritt weiter in die breite Öffentlichkeit getragen zu haben, ist sie stolz. Gerade eine so kommerzielle Sendung wie die auf ProSieben kann schließlich dazu beitragen, der grünen Mode das Nischenimage der "Mode für Gutmenschen“ zu nehmen. Fakt ist, dass es für Eco-Fashion-Labels immer noch schwierig ist, sich außerhalb des „grünen Kosmos“ zu etablieren und in der Öffentlichkeit als normale, schicke, hochwertige Mode angesehen zu werden.
Die stylischen Jeans des Labels sind echte Allrounder: Sie werden aus zertifizierter Biobaumwolle gefertig und sind nahezu frei von Chemikalien. Die Designerin legt aber neben dem Aspekt des Rohstoffes auch auf das Design besonderen Wert: Die trendigen Waschungen sorgen nicht nur für modischen Style, die besondere Passform der Hose soll auch die Weiblichkeit der Damen betonen.